Klauenpflege
Tips und Tricks
Die Tragwände der Klauen wachsen viel schneller nach, als sie auf weichen Böden abgeschliffen werden.
Sie müssen daher regelmässig geschnitten werden.


Werkzeuge:



Die Tragwände der Klauen wachsen viel schneller nach, als sie auf weichen Böden abgeschliffen werden.
Sie müssen daher regelmässig geschnitten werden. Beim Klauenschneiden wird das überzählige, tote Horn weggeschnitten. Das Schaf hat dabei keine Schmerzen. Werkzeuge: eine Klauenschere, Klauenmesser und ein Sackmesser.
Diese müssen immer gut geschliffen sein, damit präzise geschnitten werden kann.

Gesunde Klauen schneiden


Mit der Klauenschere oder einer Rebschere werden die überstehenden Tragränder weggeschnitten.


Mit einem Messer nachschneiden, bis die Sohlen eben, die Übergänge sauber und die weissen Linien gut sichtbar sind.


Damit weniger Schmutz hängen bleibt, müssen die Kanten am Klauenspalt vorsichtig abgerundet werden.


Wenn nötig werden die Klauenballen nachgeschnitten.


Fertig geschnittene Klauen: Die Standfläche ist wieder eben.


Die Klauen stehen mit einem Winkel von ca. 70° auf dem Boden.

Gelöste Klauenwände ausschneiden
Bei nassem Wetter können sich die Hornwände z.T. etwas lösen und es kommt Erde in die Spalte. Die Tiere bekommen Schmerzen, die Klauen müssen behandelt werden.


Hornwand ist etwas gelöst, das Tier beginnt zu lahmen.


Die überstehende Tragwand wird weggeschnitten.


Es wird weiter weggeschnitten bis die Stelle ganz sauber ist.


Fertig ausgeschnittene Hornwand.

Zapfen im Zwischenklauenspalt
Bei feuchtem Wetter und lehmigem Boden bilden sich im Zwischenklauenspalt Erdzapfen, die Haut entzündet sich und die Tiere beginnen zu lahmen.



Ein Erdzapfen scheuert im Zwischenklauenspalt:
Das Tier lahmt.


Der Zapfen muss entfernt und die Kanten am
Zwischenklauenspalt abgerundet werden.


Die Spitze wird mit der Schere zurückgeschnitten.


Der Klauenspalt ist unten wieder offener, die Erde fällt wieder heraus.
Eingetragen am 17.08.2006 von admin
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